3 Prozent - Aktuelle Meldungen

ZDK erwartet zügige Umsetzung der E-Auto-Prämie
02.03.2026 - Zwei Drittel der Betriebe im deutschen Kfz-Gewerbe rechnen zwar mit positiven Effekten der angekündigten E-Auto-Kaufprämie auf die schwache Privatkundennachfrage, die Hälfte blickt gesamtwirtschaftlich aber eher skeptisch auf die nächsten Monate. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unter 590 Autohändlern und Werkstätten. 60 Prozent erwarten demnach „leichte positive“ Auswirkungen der Förderung, weitere fünf Prozent sogar „starke positive“ Effekte. Nur knapp fünf Prozent rechnen mit „leicht negativen“ oder „stark negativen“ Folgen.
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Leapmotor baut Händlernetz aus
27.02.2026 - Leapmotor hat im vierten Quartal europaweit mehr als 17.000 Fahrzeuge verkauft. Damit erreichte die junge chinesische Marke, an der Stellantis beteiligt ist, einen EU29-Marktanteil bei Elektroautos von über zwei Prozent. Das Netz der Service- und Verkaufsstellen in der Region verdoppelte sich im vergangenen Jahr auf mehr als 800. Durch den Ausbau des Händlernetzes stellt das Unternehmen nach eigenen Angaben sicher, dass die meisten Kunden innerhalb von 25 Minuten Fahrzeit einen Leapmotor-Vertriebs- und Werkstattpartner erreichen.
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Nissan-Abschreibung belastet Ergebnis der Renault Group
19.02.2026 - Renault hat den Konzernumsatz im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 57,9 Milliarden Euro gesteigert. Die operative Marge liegt mit 3,6 Milliarden Euro bei 6,3 Prozent. Das bilanzielle Nettoergebnis weist mit 10,9 Milliarden Euro allerdings ein sattes Minus aus. 2024 hatte Renault rund 752 Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Verlust beruht auf dem Allianzpartner Nissan mit einer nicht zahlungswirksamen Abschreibung in Höhe von 9,3 Milliarden Euro und der Beitrag der assoziierten Unternehmen in Höhe von minus 2,3 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen dennoch eine Dividende von 2,20 Euro pro Aktie erhalten.
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Beim Elektroauto punkten deutsche Marken
12.02.2026 - Für mehr als jeden vierten Führerscheininhaber (27 Prozent) kommen nur Elektroautos einer bestimmten Automarke in Frage. Das ist eines der Ergebnisse des HUK-E-Barometers, das auf Daten der Versicherung und einer Online-Umfrage beruht. Unter Fahrern, die jährlich mehr als 10.000 Kilometer zurücklegen, hat mehr als jeder Dritte eine feste Markenpräferenz (36 Prozent), bei Familien mit Kindern sogar 37 Prozent. Wer im Monat über 5000 Euro netto verdient, bekennt sich zu 52 Prozent auch beim Elektroauto zu seiner Marke. Zehn Prozent der Befragten wollen mit ihrer Entscheidung warten, bis ihre Marke das für sie richtige E-Auto anbietet.
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TÜV-Datenreport: Pkw-Führerschein boomt wie eh und je
11.02.2026 - Die Zahl der Führerscheinprüfungen in Deutschland ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Über alle Klassen hinweg sind 2,04 Millionen Theorieprüfungen abgelegt worden – ein Plus von 1,6 Prozent oder rund 33.000 Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr. Bei den praktischen Fahrerlaubnisprüfungen fiel der Anstieg noch deutlicher aus: Mit rund 1,89 Millionen Praxisprüfungen sind etwa 90.000 Prüfungen mehr durchgeführt worden als im Jahr 2024 (plus 4,9 Prozent). Das zeigt der aktuelle Datenreport des TÜV-Verbands.
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06.02.2026 - Im Jahr 2024 emittierte Deutschland drei Prozent weniger Treibhausgase als 2023. Dies zeigen die Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) am 15. Januar 2026 an die Europäische Kommission übermittelt hat. Insgesamt wurden 2024 in Deutschland rund 650 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 20 Millionen Tonnen weniger als ein Jahr zuvor. Dabei entwickelten sich die einzelnen Sektoren unterschiedlich.
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Weniger Staus, aber längere Standzeiten
05.02.2026 - Zwar sank die Zahl der registrierten Staus auf den deutschen Autobahnen im vergangenen Jahr auf rund 496.000 (2024: 516.000), die Staustunden stiegen jedoch um rund sieben Prozent auf insgesamt 478.000 (2024: 448.000). Das hat der ADAC berechnet. Die Gesamtlänge der Staus lag mit 866.000 Kilometern leicht über dem Vorjahreswert von 859.000 Kilometern.
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Europas Motorradmärkte leiden noch unter 2024
04.02.2026 - Nicht nur in Deutschland waren die Motorradneuzulassungen im vergangenen Jahr stark rückläufig. In den fünf wichtigsten Ländern, die für rund 80 Prozent des Absatzes stehen, wurden 2025 insgesamt 1.002.848 neue Krafträder und -roller über 50 Kubikzentimeter Hubraum verkauft. Das sind fast 150.000 bzw. 12,9 Prozent weniger als 2024. Lediglich Spanien verbuchte nach Angaben des Branchenverbandes ACEM mit 242.580 Neuanmeldungen einen Zuwachs (plus 8,3 Prozent). Deutschland rutschte mit knapp 160.000 Zulassungen von Platz zwei im Vorjahr auf dem vierten Platz. Hauptgrund für die Entwicklung sind die vielen Vorzieheffekte von 2024 aufgrund der neuen Abgasnorm. Gegenüber 2023 blieben die Zahlen im vergangenen Jahr nur minimal zurück.
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Verhaltener Jahresauftakt
04.02.2026 - Der Pkw-Markt ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet für Januar 193.981 Neuzulassungen. Das sind 6,6 Prozent weniger als im ersten Monat 2025. Davon entfielen 69,8 Prozent (plus 2,1 Prozent) auf gewerbliche Halter und 30,2 Prozent (-14,4 %) auf Privatkäufer. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller Neuwagen sank um fast zehn Prozent auf 102,4 Gramm pro Kilometer.
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Die meisten Deutschen halten Auto für unersetzlich
29.01.2026 - Das Auto ist für die meisten Menschen in Deutschland unersetzlich, besonders in den Flächenländern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von mobile.de. Demnach fühlen sich 80,7 Prozent der Befragten ohne eigenes Auto eingeschränkt. Ob Wocheneinkauf, Arzttermin oder Arbeitsweg – ohne Pkw wird es nicht nur schnell kompliziert, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch deutlich zeitintensiver. Selbst in Großstädten wie Berlin (63,4 Prozent) und Hamburg (59,5 Prozent) fühlen sich die meisten Menschen ohne Auto eingeschränkt.
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DAT-Report 2026: Mehr Geld für Neuwagen, weniger für Gebrauchte
28.01.2026 - Autofahrer in Deutschland haben 2025 etwa 1000 Euro mehr für einen Neuwagen ausgegeben als noch im Jahr zuvor. Gebrauchtwagen hingegen wurden etwas erschwinglicher. Dies berichtet der Marktbeobachter Deutsche Automobil Treuhand (DAT) aus Ostfildern bei Stuttgart im DAT-Report 2026. Für die repräsentative Umfrage wurden von Juli bis Oktober des vergangenen Jahres 2598 private Autokäufer zum Auto-Kauf befragt.
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Deutscher Verkehrsgerichtstag: Wegweiser für die Mobilität von morgen
28.01.2026 - Einmal im Jahr steht das niedersächsische Goslar im Blickpunkt der Verkehrswelt. Denn dann wird die 47.000-Einwohner-Stadt zum wichtigen Impulsgeber für die Mobilität von morgen. Seit 1963 findet dort der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt: Eine mehrtägige Fachkonferenz, bei der Vertreter aus Justiz, Wissenschaft, Verwaltung, Politik sowie Interessensverbänden zusammenkommen, um aktuelle Verkehrsrechts- und Verkehrssicherheitsthemen voranzubringen. In diesem Jahr werden unter anderem Promillegrenzwerte für Fahrradfahrer, die Einführung von „Handy-Blitzern“ sowie der Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen bei der Autoreparatur diskutiert. Die Konferenz läuft vom 28. bis zum 30. Januar.
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