Präsident - Aktuelle Meldungen

Spritpreise: Der AvD fordert wirksame Sofortmaßnahmen
09.04.2026 - Die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten sorgen weiterhin für erheblichen Druck auf die Kraftstoffpreise in Deutschland. Zwar wurde zuletzt eine Waffenruhe in der Golfregion vereinbart und auch die wichtige Handelsroute Straße von Hormus wieder geöffnet, dennoch bleibt die Lage angespannt. Steigende Rohölpreise werden sehr schnell weitergegeben, während sinkende Einkaufspreise nur verzögert ankommen. Selbst bei kurzfristiger Entspannung ist daher kein schneller Preisrückgang zu erwarten, wie der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille bestätigte. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) fordert daher von der Politik Maßnahmen, die zu einer direkten Entspannung an der Zapfsäule führen.
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Das 12-Uhr-Modell bewirkt das Gegenteil
08.04.2026 - Die Einführung des österreichischen Modells, nach dem Tankstellen nur noch einmal mittags die Preise erhöhen dürfen, hat die Kosten für Autofahrer nicht gesenkt. Nach Einführung der Neuregelung am 1. April sind demnach die durchschnittlichen Preise – ausgehend von einem hohen Niveau – deutlich gestiegen. Bei Diesel wurde bereits am ersten Tag das mehrjährige Allzeithoch überschritten und seitdem jeden Tag auf ein Neues übertroffen, stellt der ADAC fest. Auch die Kraftstoffsorte Super E10 kommt inzwischen nahezu an den damaligen Höchststand heran.
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Autohersteller müssen ihre Daten zugänglicher machen
25.03.2026 - Die Europäische Union stärkt den Wettbewerb, indem sie einen freieren Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI) sowie zu On-Board-Diagnosedaten (OBD) schafft. Die Vorgaben gelten nun antriebsunabhängig und werden auf aktuelle Normen gestützt. Gleichzeitig weitet die EU die Informationspflichten der Hersteller deutlich aus – von Diagnose- und Softwaredaten bis hin zu Kalibrierungsinformationen für moderne Assistenzsysteme sowie spezifischen Anforderungen im Umgang mit Hochvoltbatterien.
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ZDK und ZKF warnen vor Versicherungsdiktat bei Gebrauchtteilen
17.03.2026 - Das deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) und der der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) schlagen Alarm. Beim Deutschen Autorechtstag 2026 in Bonn warnen die Branchenverbände vor wachsendem Einfluss der Versicherer auf Reparaturen. Wenn Kostenkalkulationen diktierten, dass gebrauchte Teile verbaut werden, geraten Qualität, Sicherheit und Gewährleistung ins Hintertreffen – und die Entscheidungsfreiheit der Werkstätten gleich mit, kritisieren die Verbände. Über die richtige Reparatur solle das Fachhandwerk entscheiden, nicht die Versicherung.
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Spritpreise: Der AvD fordert zeitnahe Entlastung der Verbraucher
10.03.2026 - Der Automobilclub von Deutschland fordert angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise eine zeitnahe und gezielte Entlastung der Verbraucher sowie der Wirtschaft. „In Ausnahmesituationen wie der aktuellen Krise im Golfraum braucht es kurzfristige Maßnahmen, um extreme Preissprünge abzufedern“, sagte AvD-Präsident Lutz Leif Linden. „Die Bundesregierung ist hier aufgefordert, schnellstmöglich eine temporäre Steuerentlastung im Sinne der Autofahrer umzusetzen. Gleichzeitig braucht es dauerhaft mehr Transparenz und eine konsequente Marktaufsicht im Kraftstoffmarkt. Nur wenn Wettbewerb funktioniert und Preisentwicklungen nachvollziehbar sind, können Verbraucher darauf vertrauen, dass sie an der Tankstelle faire Preise zahlen.“
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ZDK erwartet zügige Umsetzung der E-Auto-Prämie
02.03.2026 - Zwei Drittel der Betriebe im deutschen Kfz-Gewerbe rechnen zwar mit positiven Effekten der angekündigten E-Auto-Kaufprämie auf die schwache Privatkundennachfrage, die Hälfte blickt gesamtwirtschaftlich aber eher skeptisch auf die nächsten Monate. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unter 590 Autohändlern und Werkstätten. 60 Prozent erwarten demnach „leichte positive“ Auswirkungen der Förderung, weitere fünf Prozent sogar „starke positive“ Effekte. Nur knapp fünf Prozent rechnen mit „leicht negativen“ oder „stark negativen“ Folgen.
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DVR: Kinder können Leben retten
11.02.2026 - Zum heutigen Tag des Europäischen Notrufs 112 fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Kultusministerien der Bundesländer auf, die Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen verbindlich in die Lehrpläne aller Schularten aufzunehmen. In Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es bereits Modellprojekte oder Planungen für den Erste-Hilfe-Unterricht. „Wissen rettet Leben“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Deshalb muss Erste Hilfe ein fester Bestandteil der Bildung werden – von der Grundschule bis zur Hochschule. Je sicherer junge Menschen im Umgang mit Notfällen sind, desto mutiger handeln sie, wenn jede Sekunde zählt.“
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EU Kommission verharrt zu oft in Realitätsverweigerung
10.02.2026 - Die Präsidentin des Verband der Automobilindustrie, Hildegard Müller, hat der EU-Kommission Realitätsverweigerung und wirtschaftspolitische Selbstüberschätzung vorgeworfen. Auf der Jahrespressekonferenz des VDA erklärte sie, ohne wirtschaftliche Stärke verliere Europa internationale Bedeutung und Durchsetzungskraft. „Diese Erkenntnis ist in Brüssel noch nicht angekommen.“
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Doppelspitze bei Toyota
06.02.2026 - Die Toyota Motor Corporation (TMC) gab heute in Tokio bekannt, das Unternehmen plane, mit Wirkung zum 1. April 2026 mit der 122. ordentlichen Hauptversammlung Kenta Kon, den jetzigen Operating Officer, zu Chief Executive Officer zu ernennen. übernehmen wird. Koji Sato, Präsident und Mitglied des Verwaltungsrats, wird die Position des stellvertretenden Vorsitzenden und die neu geschaffene Position des Chief Industry Officer (CIO) übernehmen. (aum)
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06.02.2026 - Die von der EU-Kommission vorgeschlagene europaweit einheitliche Fahrzeugkennzeichnung stößt beim Zentralverband Deutsches Kfz‑Gewerbe (ZDK) auf Kritik. Ziel der Neuregelung ist die verlässliche und vergleichbare Information von Verbrauchern für den Fahrzeugkauf, um vor allem umweltfreundlichere, emissions‑ und verbrauchsarme Pkw zu fördern. Der ZDK bemängelt eine fehlende Praxistauglichkeit. Insbesondere die Einbeziehung von Gebrauchtwagen sieht der Branchenverband kritisch.
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Elon Musk zieht den Stecker
04.02.2026 - Das Tesla Model S revolutionierte 2012 die Autoindustrie und war ein wichtiger Trendsetter für die weltweite Elektro-Transformation. Nun zieht Firmenchef Elon Musk den Fahrzeugtypen Model S – dem einstigen Trendsetter – und Model X den Stecker. Nach dem inzwischen wieder beendeten Engagement des Tech-Milliardärs für US-Präsident Donald Trump stürzten die Verkaufszahlen der Autos ab. Das Unternehmen hat angekündigt, sich künftig vor allem auf Technologien wie das autonome Fahren und Robotik zu konzentrieren. (aum)
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ZDK mahnt Tempo bei E-Auto-Förderung an
28.01.2026 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Bundesregierung bei der Umsetzung des angekündigten Förderprogramms für E-Mobilität aufgefordert, keine Zeit zu verlieren. Auf dem Neujahrsgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern aus Automobilhandel, Kfz-Werkstätten, Politik und der Automobilbranche betonte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, dass angesichts des zunehmenden Kaufinteresses bei Privatkunden nun schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich sei. „Für unsere Betriebe ist entscheidend, dass dieser Prozess an Tempo gewinnt. Was wir jetzt brauchen, sind Schnelligkeit und echte Umsetzungsstärke der Politik“, so Peckruhn.
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