08.06.2026 - ZF präsentiert auf der Busworld Türkei in Istanbul (17.–19.6.) seine neuesten Technologien für den ÖPNV. Dazu gehört die elektrische Portalachse Axtrax 2 LF für Stadtbusse. Im Vergleich zur Vorgängergeneration ermöglicht das System durchschnittliche Energieeinsparungen von rund 20 Prozent. Dadurch können Hersteller entweder die Batteriekapazität reduzieren oder die nutzbare Reichweite der Fahrzeuge erhöhen. Neu erweitert wird die elektrische Achse durch die Softwarelösung ZF Health Check. Sie analysiert die Antriebsstrangdaten und ermöglicht eine kontinuierliche Zustandsüberwachung sowie die frühzeitige Fehlererkennung.
08.06.2026 - Hyundai setzt zur Fußball-WM die bislang größte Fahrzeugflotte in der Geschichte der 27-jährigen Partnerschaft mit dem Weltverband FIFA ein und unterstützt die Organisation erstmals auch mit Robotik-Lösungen. Die Fahrzeugflotte umfasst 994 Pkw und 506 Busse. Sie stehen für den Transport von Nationalmannschaften, Offiziellen, Organisationspersonal und Medienvertretern in den 16 Austragungsstädten der USA, Kanadas und Mexikos zur Verfügung. Die Palette reicht vom Kona und Tucson über hierzulande nicht erhältliche Modelle wie Palisade, Santa Cruz und Creta bis hin zum Genesis GV80.
08.06.2026 - Von den 307.070 Texten wurden in den vergangenen sieben Tagen 20.630 als RTF- und 33.548 als PDF-Downloads weitergegeben. Außerdem lieferte unser Server 319.102 Fotos und 6494 Videos als Downloads an die mittlerweile monatlich mehr als zwei Millionen Leser unserer Medien aus. Das Foto der Woche zeigt den Mazda CX-6e, das Video der Woche den VW ID Polo GTI.
08.06.2026 - Die Alfa Romeo Driving Academy lädt in Varano de’ Melegari zum Härtetest: In einem professionellen Fahrertraining können Kunden der italienischen Marke ans absolute Limit gehen. Wir waren vor Ort und haben den Grenzbereich gesucht – und gefunden.
Der Geruch von verbranntem Gummi, heißem Asphalt und Benzin liegt wie ein unsichtbarer Nebel über der Boxengasse. Dieses exklusive Erlebnis auf der Rennstrecke von Varano steht bald auch interessierten Alfa-Kunden offen. Für Käufer einer neuen Giulia Quadrifoglio oder Stelvio Quadrifoglio ist ein eintägiges Training in der Provinz Parma im Kaufpreis von 100.700 Euro beziehungsweise 108.800 Euro enthalten. Anderen Alfa-Kunden soll der Zugang zu besonders attraktiven Konditionen angeboten werden, wie es heißt. Wie hoch der Preis letztendlich ist, steht aber noch nicht fest.
07.06.2026 - Der Skoda 1000 MB darf durchaus als große Ingenieursleistung im real existierenden Sozialismus der 60er-Jahre gelten. Zu seiner Zeit konnte sich das Modell durchaus mit den besten europäischen Familienautos der Ein-Liter-Klasse messen und übertraf seine westlichen Konkurrenten in einigen Bereichen sogar. Für das Jahr 1964 war der 1000 MB nicht nur wegen seiner Heckmotor-Heckantriebs-Anordnung fortschrittlich, sondern auch wegen seiner selbsttragenden Karosserie mit verschraubten Karosserieteilen und Einzelradaufhängung vorne und hinten. Das fortschrittlichste Merkmal war jedoch der Motorblock und das Getriebegehäuse aus Aluminium, die im damals modernsten Druckgussverfahren hergestellt wurden. Natürlich war es das Hauptanliegen der Entwickler, der Tschechoslowakei ein modernes Auto zu bieten und es auch auf den anspruchsvollsten ausländischen Märkten anzubieten. Das gelang: Die Produktionslinie hatte Mühe, die Nachfrage zu bedienen, die auch durch den Einsatz des Fahrzeugs im Motorsport beflügelt wurde.
05.06.2026 -
Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
05.06.2026 - Ein kurzer Griff ans Lenkrad, ein Blick über die mit Alcantara veredelten Flächen – und man weiß sofort, wohin die Reise bei Alfa Romeo geht. Hier zählt nicht nur die Form, sondern auch das Gefühl. Genau deshalb passt das italienische Hightech-Material so gut zur Marke, die für ihre Sportlichkeit bekannt ist.
05.06.2026 - Nein, auch wenn er so aussieht: Der vollelektrische Ari Bruni ist kein Leichtfahrzeug der Klasse L3e („Mopedauto“) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dagegen sprechen neben dem regulären Pkw-Kennzeichen auch die vier Sitze. Der Kfz-Schein spricht sogar vom Gegenteil eines leichten Fahrzeugs. Die Zulassungsbehörden stufen den 3,06 Meter kurzen Zweitürer als „Schweres Vierradmobil zur Personenbeförderung“ ein. Hinter der etwas sperrigen Bezeichnung steckt die Fahrzeugklasse L7e, die eine maximale Motorleistung von 20 PS (15 kW) erlaubt.
04.06.2026 - Keine Frage, der vollelektrische Mazda 6e ist eine Augenweide von Auto. Die flache Silhouette, die Front mit ihrer leuchtenden Spange, die coupéhafte Dachlinie und das markante Heck mit dem durchgezogenen Leuchtenband lässt immer wieder die Köpfe drehen. Nicht ohne Grund wurde er in diesem Jahr als „World Car Design of the Year“ ausgezeichnet. Doch bei aller stilistischen Souveränität zeigt der elektrische Mazda im Praxistest auch, dass Schönheit eben nicht automatisch mit bester Alltagstauglichkeit einhergeht.
04.06.2026 - Anfang und Ende sind hier im industriellen Zentrum von Turin nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Klingt irgendwie kryptisch, doch im Fabrikkomplex von Mirafiori schlug seit der Eröffnung der riesigen Anlage im Jahr 1939 das Herz des Fiat-Konzerns, entstanden bis heute mehr als 29 Millionen Autos der Konzernmarken Fiat, Maserati, Lancia und Alfa Romeo. Heute ist Mirafiori nur noch die Heimat des Fiat 500, und in Sichtweite der Fertigung beenden ausgediente Fahrzeuge ihre Laufbahn in einer Art Transplantationszentrum, um mit ihren aufbereiteten Teilen anderen Fahrzeugen eine längere Laufzeit zu ermöglichen.
04.06.2026 - 40 Jahre sind kein Pappenstiel, schon gar nicht in der Caravaning-Industrie und erst recht nicht, wenn sich im Portfolio nahezu ausschließlich hochwertigste Kastenwagen-Ausbauten finden. La Strada, die Marke bezeichnet sich gerne als Reisemobilmanufaktur, feiert nun den runden Geburtstag. Das Unternehmen ist zwar mit zwei Inhaberwechseln, aber sonst eher unbeschadet und trotz gleich mehrerer Krisen erfolgreich durch die Jahre gekommen. Die Basis hierfür legte das Geschaftsführerduo Marco Lange und Andreas Dalchow mit einer soliden und ruhigen Art der Unternehmensführung. Ruhe und Konstanz sind die Grundlagen für ein maßvolles Wachstum und die Vermeidung von Überproduktion. Der Kundenkreis ist eingeschworen: „Einmal La Strada, immer La Strada“, das ist nicht nur bei den alljährlichen Clubtreffen zu hören .
04.06.2026 - Nachdem sich die politische Lage Ende der 1950er Jahre etwas entspannt hatte, kehrte Skoda in den internationalen Motorsport zurück und nahm 1956 zum ersten Mal seit 1949 wieder an der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo teil. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann der Skoda Octavia Touring Sport (TS) für zahlreiche Siege bei internationalen Rallyes. Die größten Erfolge feierte das Modell in den Händen privater Fahrer bei der Rallye Monte Carlo und der finnischen 1000-Seen-Rallye.